Besondere Projekte 

!R – Respect
Ziel des Respect Programmes ist es mit Bewegung, Spiel und Spaß zu einem respektvollen Miteinander zu gelangen. Das Konzept sieht Bewegungsspiele und Übungsformen zur Förderung von Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit vor.
Die Kinder lernen hierbei:

  • angstfrei und offen auf andere Kinder zuzugehen
  • Freundschaften zu schließen und zu festigen
  • sich in Gruppen- oder Klassengefüge problemlos zu integrieren
  • Altersgenossen wie Ältere respektvoll zu behandeln
  • sich in typischen Konfliktsituationen des Schulalltags zu behaupten
  • selbstbewusst die eigenen Standpunkte zu vertreten
  • sich in körperlicher Bedrängnis gewaltfrei zur Wehr zu setzen

 Die Lehrer und pädagogischen Mitarbeiter sind so ausgebildet, dass sie eigenständig und einheitlich sowohl präventiv als auch intervenierend bei Gewalt und Mobbing handeln können. In regelmäßigen Abständen werden das Kollegium und die Kinder erneut geschult, um dauerhaft eine Kultur des respektvollen Miteinanders zu verankern.

Heilpädagogisches Reiten
Für die Kinder des 2. Schuljahres wurde die AG „heilpädagogisches Reiten“ eingerichtet. An dieser AG nehmen alle Kinder der Klasse 2 verbindlich teil.
Das heilpädagogische Reiten ist als Fördermaßnahme anerkannt. Hier steht nicht der reitsportliche Aspekt im Vordergrund, sondern die individuelle Förderung über das Medium „Pferd“. Empfohlen wird heilpädagogisches Reiten für die Unterstützung und Förderung im emotionalen und sozialen Bereich. Darüber hinaus wirkt es sich positiv auf die Körperhaltung und Koordination und die Grob- und Feinmotorik aus. Das heilpädagogische Reiten findet bei der Stiftung Eben-Ezer in Stapelage statt. Das Reiten findet für 1 ½ Stunden (11.00-12.30 Uhr) in Kleingruppen mit ca. 5-6 Kindern statt. 

Trommelzauber
Gemeinsames Trommeln, Singen und Tanzen begeistert nicht nur Kinder, es verbindet verschiedene Generationen unabhängig von Sprache und Kultur. Aus diesem Grund hat sich das Team der GS Heiden schon seit Jahren dafür entschieden, den Kindern unserer Schule die Möglichkeit zu bieten, das ursprünglich afrikanische Rhythmusinstrument näher kennen zu lernen. Durch einen regelmäßig stattfindenden Sponsorenlauf ist es uns alle vier Jahre möglich, den Aktionstag „Trommelzauber“ anzubieten. Hier erleben die Kinder, Eltern und Lehrer unserer Schule über eine Trommel-Mitmach-Aktion „Trommeln“ als faszinierendes Gemeinschaftserlebnis. Der Aktionstag wird von dem Trommelzauber-Team „Tamborena“ aus Münster begleitet und sorgt regelmäßig für große Begeisterung bei allen Beteiligten. → https://trommelzauber.de

Oftmals weckt die Trommel-Mitmach-Aktion ein besonderes Interesse an der Trommel als Musikinstrument. Viele Kinder an unserer Schule intensivieren diese ersten Erfahrungen, in unserem wöchentlich angebotenen Trommelkurs. Hier erlernen sie nicht nur ein Musikinstrument, sondern entwickeln gleichzeitig ein Gefühl für Rhythmus und Bewegung. Sie lernen und erleben auf diese Weise eine hohe Anforderung an die eigene Motorik und steigern spielerisch ihre eigene Konzentrationsfähigkeit und Kreativität.

 Zirkusprojekt
Alle vier Jahre bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Projekt-Zirkus CASSELY eine unvergessliche und aufregende Projektwoche „Zirkus“ an.
Eine Woche lang üben die Kinder in Kleingruppen in einer echten Manege artistische Kunststücke, lustige Clownsnummern und mutige Tierdressuren ein. Der Höhepunkt der Projektwoche sind die Vorstellungen für Familien und alle Interessierten.
https://www.circus-casselly.de 

Computer-AG
Die Computer-AG findet 14tägig für SchülerInnen der 4.Klasse statt. Ziel der AG ist der Computerführerschein, der vom Schulamt Herford entwickelt wurde.
In der Computer- AG lernen die Kinder:

  • die Maus und die Tastatur zu bedienen
  • Dateien zu markieren, zu verschieben, auszuschneiden, zu kopieren und einzufügen
  • Ordner anzulegen und mit ihnen zu arbeiten
  • Längere Texte zu schreiben, zu formatieren und zu gestalten
  • Bilder und Grafiken in einen Text einzufügen und zu verändern
  • Mit einer Kindersuchmaschine Informationen im Internet zu finden
  • Wichtige Sicherheitsregeln für das Internet 

Erste – Hilfe – Kurs
In Verbindung mit der Radfahrausbildung in Klasse 4 durchlaufen die Schüler- und Schülerinnen einen altersgerechten Erste-Hilfe-Kurs in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner DRK. 

Expertenarbeiten
Kinder in der Grundschule interessieren sich für vielfältige Dinge, Themen und Spezialgebiete. Oft übersteigen die fundierten Kenntnisse und die Neugier der Sechs- bis Zehnjährigen und der Wille neues Wissen auf einem Ihrer Interessengebiete zu erwerben, das Vorstellungsvermögen von Erwachsenen. Erfragt man als Lehrer ihre Interessen, so sind sie hellauf begeistert und fühlen sich besonders akzeptiert, ihr Selbstbewusstsein steigert sich. Jede Schülerin und jeder Schüler ist in der Lage, eine Expertenarbeit über einen längeren Zeitraum anzufertigen und wird dabei entsprechend seinem Fähigkeitspotential vom Lehrer individuell beraten. Materialbeschaffung, Umgang mit Literatur, Methodenkenntnisse sowie Kenntnisse über den Aufbau einer Expertenarbeit befähigen die Kinder, ein Sachthema selbstständig zu durchdringen. Nach der schriftlichen Ausarbeitung in Form eines Plakates oder eines Expertenheftes, halten die Schülerinnen und Schüler kurze Vorträge zu ihrem Spezialgebiet.

Dazu benötigen sie folgende Präsentationstechniken:
- wie verhalte ich mich als Vortragender?
- was muss ich als Experte vor einem Publikum beachten?
- Wie begrüße ich das Publikum
- Wie gestalte ich den Kurzvortrag interessant (Einstieg, Schlüsselwörter, Abschluss)

Klassenfahrt
An unserer Schule nehmen alle Kinder in der dritten oder der vierten Klasse an einer fünftägigen Klassenfahrt nach Norderney teil. Im Unterricht werden die Kinder auf dieses Ereignis pädagogisch vorbereitet, in dem sie eine Ganzschrift (z.B. Lena geht auf Klassenfahrt) lesen und im Rahmen eines Portfolios die Besonderheiten einer Nordseeinsel, des Wattenmeeres und der Tier- und Pflanzenwelt kennenlernen.
Die Schülerinnen und Schüler lernen einerseits eine  Nordseeinsel mit ihren Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten als außerschulischen Lernort kennen. Andererseits erleben die Kinder sich als Teil einer großen Gruppe, in der Absprachen getroffen und Aufgaben übernommen werden müssen. Eine Klassenfahrt bildet für eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern die erste eigenständige Gruppenreise ohne Eltern und wird sowohl von Kindern, als auch von den Lehrerinnen und Lehrern als ein Ereignis erlebt, bei dem die Klassengemeinschaft besonders gestärkt wird.
In einem Tagebuch („Das Norderneyheft“) werden individuelle Eindrücke festgehalten. 

Bensberger Mediations-Modell
Anders streiten lernen
Kinder lernen in der Schule lesen, schreiben, rechnen und vieles mehr. Auch richtig streiten lernen will gelernt sein. Das Bensberger Mediations-Modell ist ein didaktisches Modell auch für die Grundschule in dem die Kinder eine konstruktive Konfliktkultur lernen. Mediation ist nicht nur eine Methode, sondern impliziert auch eine bestimmte Haltung. So bleiben die Kinder nicht fixiert auf Vorurteile, sondern wagen es in den Dialog zu treten: Wie können wir es gemeinsam schaffen, miteinander etwas zu gestalten, statt uns zu gegenseitig zu ärgern. Deshalb ist das Bensberger Mediations-Modell nicht nur hilfreich zur Klärung vorhandener Konflikte, sondern eignet sich auch zur Vorbeugung von Gewalt. Ein Konfliktgespräch läuft immer nach festen Regeln ab. Der Prozess wird so vertieft und der „Frieden“ dauerhafter. Der Verlauf eines Konfliktgesprächs hat immer fünf Schritte:

1. Drei feste Regeln: zuhören, nicht beschimpfen, ausreden lassen,
2. Gefühle zum Ausdruck bringen
3. Anteile am Streit zugeben,
4. Rollenwechsel: „In den Schuhen des anderen laufen“, um den anderen besser verstehen zu können,
5. Bei der Lösung nicht „nur“ entschuldigen, sondern eigenständig  eine Aktivität mit dem anderen planen